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The Raid
Von Vermideus, 12-07-29 22:29 — Aktionen / ActionsAuf diesen Beitrag antworten / Reply to this postingDiesen Beitrag als Thread anzeigen / Show this posting as a thread

The Raid

In diesem indonesischem Independent Film geht es nicht etwa um das Farmen der Lich-King, sondern um einen Polizeieinsatz.
Um einen Polizeieinsatz der etwas schief geht und... joa... das ist die ganze Story.
Aber zunächst mal das Genre: Action.
Nein das trifft es nicht ganz. Genre: Action!!!11!1
Ja das ist besser.

Ich jetzt hänge etwas in der Luft denn Normalerweise würde man bei einer Filmbesprechung hier die Storry etwas genauer beschreiben, aber das hab ich eigentlich oben schon; ein Einsatz geht schief.
Und der sieht so aus:
Unterster Stock-> ein Trupp Bullen.
Oberster Stock-> der Böse.
Dazwischen-> In-die-Fresse-krieg-Statisten.
Was schief geht-> zu hohe Verluste auf beiden Seiten.

Das was mich an dem Film unter anderem so begeistert hat, ist das er sich selbst auch fast genau so beschreibt wie ich es gerade getan habe. Er hat keine minutenlange Einleitung oder Charaktervorstellungen.
Keine besonders tiefen Beweggründe oder Vorgeschichten. Das bisschen Story das sich wohl nicht vermeiden lies, wird knapp in der zweiten Hälfte des Zweiten- und im letzten Viertel erzählt.
Also Lustigerweise ungefähr an den Stellen an denen die meisten Hollywoodvertreter dieses Genres ihre Action präsentieren.
Hollywood ist auch ein gutes Stichwort, denn die Prügelszenen sind nicht gerade das was man aus Streifen der Traumfabrik kennt.
Denn anders als üblich werden Schläge, Tritte und Messerstiche nicht am Gegner vorbei, sondern mitten in deren dummen Fressen platziert.
Man bekommt hier kein elegantes Prügelballett serviert, das zwar toll aussieht aber bei dem man immer irgendwie das Gefühl hat das der Choreograph neben der Kamera steht und aufpasst das sich auch niemand verletzt.
Hier bekommt man Independent-Action. Und die tut weh. Oft den Zuschauern, vielleicht den Schauspielern und garantiert ihren Rollen.
Man Sitzt nicht in seinem Sessel und Murmelt „Und der ist ausser Gefecht weil der einmal über dich Schulter geworfen wurde? Pfff.“
Man denkt sich“Aua! Der steht nicht mehr auf... -und der auch nicht... -oder der.“
Denn dann spritzt Blut und brechen Knochen das es eine wahre Freude ist.

Wenn man diese Art Action mag, muss sich als Zuschauer über nichts ärgern.
Keine großen oder kleinen Plot-Holes, Keine Störenden Logik-Löcher. Schlauerweise haben die Macher einfach alles weg gelassen, das so etwas hervorrufen könnte. (Ich schreibe bewust nicht „Drehbuchautoren“ da das in etwa so ausgesehen haben dürfte:“ BATSCH! BÄM! WATZ! SPLITTER! WUMM! Usw“)

Viel mehr kann ich gar nicht sagen zu dem Streifen, denn aus mehr besteht er nicht.
Und das ist gut so.


Naja das ist zumindest mein Eindruck dieses Filmes.
Wer eine andere hat der möge sie doch bitte mitteilen.
Oder wenns die gleiche ist.
Oder sonnst irgend was.
Interessiert das überhaupt wen?
Solche Filme?
Oder allgemein Filme?
Mehr solche Texte?
Mehr solche Filme?
Andere Genres?
Anderes Forum?
Anderer Schreibstiel?
Lesbar?


Von Marenz, 12-07-30 00:14 — Aktionen / ActionsAuf diesen Beitrag antworten / Reply to this postingDiesen Beitrag als Thread anzeigen / Show this posting as a thread

Ich hab den Film auch gesehen weil ich eine ähnliche Beschreibung darüber mal gelesen habe.
Ich wahr sehr enttäuscht. Die Kampfszenen waren extremst unrealistisch. Hätte mir mehr erwartet.
Insbesondere weil irgendwie keiner wieder aufsteht bei ein paar Schlägen und wenn dann der große Showdown kommt stehen sie bei exakt den gleichen Schlägen einfach wieder auf bzw lassen sich von so seltsamen Kampfmanövern ausmanövrieren. Enttäuschend. Wird dieser Beschreibung nicht gerecht.


Von Angus, 12-08-01 17:23 — Aktionen / ActionsAuf diesen Beitrag antworten / Reply to this postingDiesen Beitrag als Thread anzeigen / Show this posting as a thread

Ich fand den Text sehr amüsant zu lesen. Die Art Film ist aber nicht meins.